Yoga für Hunde

Yoga für Hunde

Yoga für Hunde: Ein Wohlfühlen Ratgeber

Yoga – auch für skeptische Hundebesitzer

"Yoga ist für mich zu einer unverzichtbaren Praxis in der Hundeschule geworden, die auch dem gestressten Halter hilft," sagt Bettina Neuner, eine Trainerin für Angsthunde. Sie hat die uralte Weisheitslehre ausprobiert und festgestellt, dass Yoga das Hundegehirn und Wesen positiv verändern kann. Ihre Erfahrungen haben mich inspiriert, selbst einmal auszuprobieren, wie Yoga und Hunde zusammenpassen könnten.

Für Skeptiker: Ein Erfahrungsbericht

Ich bin gewiss nicht jemand, der alle Trends mitmacht – auch nicht Yoga. Vor einigen Jahren fand ich die Menschen, die sich zu Om-Gesängen versammelten und sich dann verbogen, eher skurril. Doch wie viele von uns habe auch ich Zeiten, in denen das Gleichgewicht fehlt. Dann greift man nach allen möglichen Mitteln, um wieder Stabilität zu finden. So kam es, dass ich mich zu einem Yoga-Volkshochschulkurs anmeldete. Die Trainerin Daisy, mit ihrem basilarischen Temperament, entpuppte sich als Inspirationsquelle. Bald hatte ich die Vorteile des regelmäßigen Yoga für mich entdeckt.

Wissenschaftliche Basis

Jeder, der mich kennt, weiß, dass ich Dinge gerne wissenschaftlich fundiert belege. Studien zeigen, dass Yoga und Meditation das Gehirn nachhaltig beeinflussen, Emotionen und Körpergefühl verbessern sowie die Aufmerksamkeit steigern können. Eine Studie fand heraus, dass Yoga den GABA-Spiegel im Gehirn um 27% erhöhen kann, was direkt zur Entspannung beiträgt und Angstzustände lindert.

Yoga-Positionen von Hunden

Gesunde Hunde bieten oft von sich aus Yoga-Positionen an. Wer schon einmal Yoga gemacht hat, kennt Positionen wie den herabschauenden Hund oder die Kobra – Bewegungen, die auch unsere Vierbeiner instinktiv zeigen. Diese natürlichen Bewegungen können genutzt werden, um Hunde mit Verhaltensproblemen zu unterstützen. Besonders Angsthunde zeigen diese Positionen seltener, leiden dafür aber unter Muskelverspannungen und -verkürzungen. Durch gezieltes Training kann man diese Positionen auf Signal abrufen und so aktiv Entspannung herbeiführen.

Können Hunde meditieren?

Hundeyoga ist nicht nur für verhaltenskreative Hunde geeignet. Es gibt viele Bewegungsmöglichkeiten, die unabhängig von Leinenpflicht und kleinen Wohnungen praktiziert werden können. Meditation, die aus dem Lateinischen „meditatio“ stammt und „nachdenken“ bedeutet, kann auch für Hunde angewandt werden. Hunde können lernen, ruhig zu sitzen und ihre Umgebung zu beobachten. Dies beruhigt sowohl den Hund als auch den Halter und schafft eine gemeinsame entspannte Zeit.

Ein Leitfaden zur selbstbestimmten Hundeerziehung

Eine interessante Übung ist das gemeinsame Verweilen mit dem Hund. Wir setzen uns an einen ruhigen Platz, der Hund wird ins Platz geschickt und vielleicht mit einer Decke unterstützt. Gemeinsam beobachten wir die Umgebung: die Wolken am Himmel, die Vögel in den Bäumen, oder wir lauschen den Geräuschen der Umgebung. Diese Übung fördert die Bindung und beruhigt beide, Mensch und Tier.

Für uns steht fest: Hundeyoga ist kein Hokuspokus. Es bringt die Hunde in Bewegung, fördert die Konzentration und macht einfach Spaß. 

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